Blogging 101: How to start a blog

Blogging 101: How to start a blog

Hallo ihr lieben,

The European Look hat ein Update erhalten! Und es sieht super aus, oder? Ich hatte Euch den ersten Artikel über meine Blog-Geschichte versprochen. Hier ist also der Anfang meiner neuen Serie “Blogging 101: How to start a blog” oder “Warum das Bloggen nicht jedermanns Sache ist“:

Diesen Artikel zu schreiben fällt mir relativ schwer. Denn ich muss mich wieder mit dem einen Thema auseinandersetzen, dem ich am Liebsten für immer den Rücken gekehrt hätte. Das ist sehr bitter, aber dennoch möchte ich es aufschreiben. Um selbst die Erlebnisse des letzten Jahres erst mal zu verarbeiten, aber auch um dich als Leser vielleicht davor zu bewahren, die gleichen Fehler zu machen wie ich. Und um weiter zu machen, denn ich bin dabei abzuhaken und wieder richtig loszulegen.

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Vielleicht hast du vor kurzem einen Modeblog gegründet oder du überlegst es zu tun. In jedem Fall kann ich dir in der neuen Kategorie Blogging 101 von meinen Erfahrungen berichten und vielleicht kannst du davon lernen.

Mein Name ist Anma, ich bin 28 Jahre alt und ich wollte professionelle Bloggerin werden. Keine Hobby-Bloggerin, die ab und zu mal Fotos postet, sondern einen professionelle, selbstständige Redakteurin, die Model, Fotografin, Texterin, Grafikerin und Marketingchefin gleichzeitig ist. Neben dem full time Job, den ich ja schon hatte und den ich zu Zeiten am Liebsten aufgegeben hätte. Gottseidank habe ich es nicht getan, denn die Illusion, dass man es in dieser Branche mit ein bisschen Fleiss und Qualität auch schaffen kann, ist ein Traum und bleibt meistens auch einer. Er wird uns verkauft, und wir fallen darauf rein.

Ich sage nicht, dass niemand es schaffen kann ein erfolgreicher Modeblogger zu werden, der da noch nicht ist. Aber es braucht gewisse Persönlichkeitszüge, die einen dazu bringen, sein soziales Leben aufzugeben, Nachtschichten zu machen, obwohl man den ganzen Tag auf der Arbeit war, und sein Privatleben mit der Welt zu teilen. Eigenschaften, die motivierend klingen, denn dieser Drive unterscheidet die Erfolgreichen von den Erfolglosen. Zumindest ist das, was uns vorgemacht wird. In der Realität gehören 99 Prozent der Menschen nicht zu dieser Kategorie.

Kaum jemand ist so abgebrüht, dass er sich nicht mit den erfolgreichen Bloggern in den Medien vergleicht, ohne sich selbst unter enormen Erfolgsdruck zu setzen. Mitschwimmen in einer riesengroßen Masse an hübschen Mädels, die es alle schaffen wollen, und bei denen am Ende doch das etwas hübschere Gesicht oder der dünnere Körper oder eben Vitamin B den Erfolg bringt. Sich einzugestehen, dass man so einfach nicht ist und nicht leisten kann, was da von einem erwartet wird: Das habe ich durchgemacht.

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In den folgenden Blogposts in der Kategorie Blogging 101 beschreibe ich meinen Werdegang von der Gründung meines Modeblogs im letzten Jahr, über kleine Erfolge und große Misserfolge, die quälende Hoffnung, dass es irgendwann doch klappt (was-auch-immer das sein sollte), bis zur Auszeit vom Projekt Modeblog diesen Sommer, so wie es war, und das mich so vereinnahmt hat. In den einzelnen Posts gehe ich ausführlich auf meine Erfahrungen ein, von der Idee meines Blogs, bis zur Namensfindung bis zu den ersten Einnahmen.

So kannst du dir als Leser meine Erfahrungen als Beispiel nehmen. Und sehen wie man die wichtigsten Punkte eines Modeblogs meiner Meinung nach behandelt um Erfolg zu haben. Und auch warum ich sie nicht leisten konnte. Ich habe beschlossen, weiter zu machen, denn mein Blog, die Shootings und das Schreiben machen mir unheimlich viel Spaß. Jedoch werde ich mich frei machen von dem Erfolgsdruck, den ich mir zu Zeiten selbst auferlege. Sobald ich diesen Druck wieder spüre, werde ich auf die Bremse treten, sodass ich in Zukunft noch für viele kommende Jahre so viel Freude daran haben werde.

Ich wünsche Dir viele Erkenntnisse beim Lesen meines Erfahrungsberichts und wünsche Dir viel Erfolg auf dem Weg als Modeblogger. Du kannst es schaffen, ganz sicher. Aber bleibe bei dir selbst und verliere die wirklich wichtigen Dinge niemals aus den Augen.

Alles Liebe, Anma

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