Blogging 101 – Wie man mit Bildrechten und Konkurrenz umgehen kann

Blogging 101 – Wie man mit Bildrechten und Konkurrenz umgehen kann

Fotos von BusinessBach Photography

Halli hallo,

Heute gibt es mal wieder einen Post zum Thema Blogging 101 und wie man es (besser)/(nicht) macht. Mein Aufreger der Woche: Die Blogosphäre wird zum Kriegsgebiet erklärt. Jeder gegen Jeden. Das habe ich ja schon immer gesagt. Auf mich wollte ja keiner hören. Jetzt kriegt mal jemand einen Ellenbogen ab und die Aufregung ist groß. Es geht in diesem Fall um den Blog like a riot. Die Mädels haben für eine andere Plattform ihre Lieblingsblogs (zu einem bestimmten Thema) in einem Artikel versammelt und Bloggerin x wurde genannt und verlinkt. Dafür wurde ein Foto von ihr verwendet. Angeblich wusste Bloggerin x nichts davon und hat like a riot auf Bilderklau verklagt. Diese regen sich natürlich auf, denn das Bloggen lebt angeblich vom Teilen und gegenseitig promoten und es war ja noch nicht mal ihre eigene Plattform.

Fazit bisher: like a riot muss zahlen. Ich habe davon über josieloves erfahren, denn sie schrieb diese Woche, dass das Bloggen mal eine sehr freundliche Sache war, wo Blogger sich unterstützt haben, anstatt gegeneinander zu arbeiten. Aber eine Blogosphäre in der man sich hilft, unterstützt, Kontakt sucht und Freundinnen wird, kenne ich persönlich auch nicht.

Es handelt sich hier meistens um junge Frauen die Instagram-Ruhm erlangen – was will man erwarten? Wenn mir Reichtum und Beliebtheit versprochen werden, wer denkt denn da bitte an die Kollegen? Aber das ist doch nichts neues. Jetzt schreibt jeder darüber und alle Welt liest mit und erhält damit einen Blick hinter die Kulissen der Modeindustrie. Aber ganz ehrlich, die Transparenz zeigt nur was schon da war: Modelagenturen, Moderedaktionen und Film und Fernsehen sind nicht umsonst dafür berühmt, knallhartes Business ohne Rücksicht auf Verluste zu sein. Die Cliquenbildung passiert da sofort. In die, die sagen Ich spiel mit und die Weltverbesserer. Das ändert nur leider, genau, gar nichts. Ich habe oft genug diese Machenschaften der Modewelt gespürt, bis ich mich ganz abgewendet habe. Das ist nichts für mich.

_MG_9777

Das Problem: Deutsche Gesetze sind sehr sehr streng und man kann sich am besten an die Gesetzeslage halten – auch wenn sie einem dumm vorkommt und einen als kreativen Menschen demotiviert. Viele Blogger denken, sie tun doch anderen Bloggern etwas Gutes, in dem sie ihren Content mitpromoten. Siehe real world: das geht 9 mal gut und dann 1 mal nicht. Traurig ist, dass es dann im Fall von Schadensersatz gleich horrende Summen sein müssen. Erfolgreiche Blogs wissen: Poste nur deine eigenen Bilder oder hole dir schriftlich das Einverständnis des Fotografen. Die Realität ist aber, dass viele Blogger dieses Risiko eingehen, denn das Prinzip des Sich-gegenseitig-vertrauen könnte ja auch funktionieren.

Was denkt Ihr über das Thema? Bloggt ihr selbst und habt auch schlechte Erfahrungen zum Thema Bildrechte gemacht? Oder gebt ihr der Bloggerin x recht? Ich bin gespannt auf eure Meinungen!

Love, Anma

_MG_9796

_MG_9863

Danke an Alex für diese schönen Portraits von mir! Ich mag sie sehr, da sie so schön un-gestellt sind, und das ist nicht immer vorteilhaft, aber ich finde mein Gesichtsausdruck ist super natürlich und es sieht aus, als wäre die Kamera gar nicht da. Ich trage übrigens meine Lieblingstasche von Kate Spade. Rosa ist die Trendfarbe für Accessoires diesen Sommer, zusammen mit Roségold. I love it!

Share on Facebook0Pin on Pinterest7Google+0Email to someone

2 Comments

  1. Ich habe ja bereits bei dir kommentiert, aber ich denke das Thema Freundschaft bei Bloggern ist nicht ohne. Als ich angefangen habe zu Bloggen, dachte ich auch noch an die Freundschaft untereinander. Ich habe sehr schnell gelernt das du dich als Blogger in ein Haifischbecken begibst. Je erfolgreicher desto mehr Zähne bekommst du zu sehen und spüren. Ich finde das sehr schade, denn nur miteinander sind wir stark.
    LG Petra

    Reply
    • Da gebe ich dir natürlich Recht! LG Anna

      Reply

Submit a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *