Selbstständig machen – Wie geht es jetzt weiter?

Selbstständig machen – Wie geht es jetzt weiter?

Hallo,

Schön, dass du bei mir auf dem Blog bist! Heute will ich euch ein wenig erzählen, was mich diese Woche beschäftigt hat. Mein Arbeitsvertrag als Angestellte ist nämlich ausgelaufen und das erste, was ich gemacht habe ist zum Arbeitsamt gehen. Ich habe noch keine neue, feste Stelle und bin mir auch noch nicht sicher, ob ich eine neue antreten will. Ich habe jetzt mehrere Optionen:

1. Ich kann die Jobvorschläge der Agentur annehmen und wieder in eine Anstellung gehen.

2. Oder ich melde mein Nebengewerbe als Hauptgewerbe an. Als Selbstständige erwarten mich aber auch viele Kosten wie die Krankenkasse, Rentenkasse etc, um nur mal einige zu nennen. Das ist eine große Verantwortung und man sollte erst den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, wenn man seine privaten Kosten plus die Versicherungen über Monate hinweg tragen kann.

3. Eine weitere Möglichkeit ist es aus der Arbeitslosigkeit zu gründen und Gründerzuschuss zu beantragen. Dieser Zuschuss ist eine Art Arbeitslosengeld über ein halbes Jahr, der einem hilft in den ersten Monaten Fuß zu fassen. An diesen Zuschuss sind allerdings einige Hürden gebunden. So muss man bestimmte Regeln einhalten und einen ausführlichen Businessplan aufstellen.

Angestellt bleiben oder selbstständig machen – was ist der richtige Weg?

Wie ihr wisst, arbeitete ich bis jetzt im Nebengewerbe als Fotografin. Mein Blog finanziert sich ausschließlich über Affiliate Marketing. Ich muss nur die Einnahmen und Ausgaben mitschreiben und mit der Steuererklärung eine Einahmen-Überschuss-Rechnung aufstellen. Das macht derzeit mein Steuerberater für mich. Ich habe also nur einen Gewerbeschein bei der Handelskammer beantragt. Das ist eigentlich das einzig Wichtige. Dieses ‘einfache Steuerleben’ gilt aber nur bis zu Einnahmen in Höhe von 8.820 Euro in 2017. Danach wird eine Einkommenssteuer fällig. Alles Weitere kann euch euer Steuerberater natürlich vermitteln.

Ich habe mich jetzt im ersten Schritt arbeitslos gemeldet, um krankenversichert zu sein. Jetzt kann ich abwarten welche Jobangebote eintrudeln und auf jeden Fall den Gründungszuschuss beantragen. Ob er dann genehmigt wird, muss man abwarten. Es gilt nämlich zum Beispiel eine Einkommensobergrenze. Ebenso wird geprüft, ob ich über die Künstlersozialkasse sozialversichert sein kann. In diesem Fall würde man als Selbstständiger gelten, muss aber nur die Hälfte der gesetzlichen Beiträge zahlen. Es stehen also noch einige Anträge aus. Meine Erfahrung ist: Ich konnte mir durch den Wunsch des Zuschusses beim Arbeitsamt einen Gutschein ausstellen lassen, der die Kosten für ein Gründercoaching teilweise übernimmt.

Unter existenzgründerhilfe.de könnt ihr mehr darüber erfahren. Egal, ob man den Zuschuss erhält oder nicht. So ein Coaching in der Anfangsphase ist super lehrreich und ich freue mich schon darauf mehr über die richtige Kostenkalkulation etc. zu erfahren. Ich werde mich also erstmal zum Thema Gründung weiterbilden. Zusammen mit dem Amt kann man dann ein Datum festlegen, zu dem das Nebengewerbe zum Hauptgewerbe umgewandelt wird. Das ist eine Voraussetzung für den Zuschuss.

In der Zwischenzeit kümmere ich mich natürlich weiter um The European Look und Anma Koy Photography. Die ersten Anfragen für 2018 trudeln so langsam ein, es geht also voran! Habt ihr den Gründungszuschuss beantragt oder kennt jemanden, der den Antrag durchlaufen hat?

Bis dahin, stay tuned! Love Anma

selbstständig als blogger_theeuropeanlook

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