Turning 30: Am I too old to be a fashion blogger?

Turning 30: Am I too old to be a fashion blogger?

Hallo ihr lieben,

Es ist Februar und Zeit für einen neuen Post zum Thema Turning 30. Wieder ein Monat vorbei, und wieder rückt die Zahl 30 etwas näher. Ich habe mich diese Woche mit dem Thema Modeblogs und Fashion Weeks beschäftigt und mich gefragt, ob man mit bald 30 zu alt fürs Mode-Bloggen ist.

Die Frage “Am I too old to be a fashion blogger?” liefert in Google 21.500.000 Ergebnisse. Ich bin also nicht die Einzige, die sich diese Frage stellt. Auf der Seite der Independent Fashion Bloggers gibt es eine Aufzählung von 30 Bloggern über 30, die angeblich einen super Job machen. Und ich muss sagen, ich kenne ein paar tolle Blogger, denen ich folge, die tatsächlich 30 sind oder kurz davor stehen.

Letztens habe ich online einen Bericht über das Blogger-Dasein gelesen, in dem es darum ging, dass die erste Generation der Blogger, also die die es schon seit mindestens 5,6 Jahren machen, wie Journelles oder Anna Frost, jetzt langsam erwachsen wird und sich damit auch die Themen der jeweiligen Blogs drehen. Ging es zuerst um Mode, Outfits und Trends, vermarkten die Bloggerinnen nun ihre Hochzeit und ihre erste Schwangerschaft.

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Ein irgendwie natürlicher Trend, aber nur interessant wenn man alterstechnisch mitwächst. Anna Frost hat sich neu erfunden und ein neues Blog gegründet. Journelles’ Jessie macht jetzt Mode. Es kommt also tatsächlich der Zeitpunkt an dem sich der Blog wandelt, bzw. man neue Pfade betritt. Wenn man mit 30 nur Outfits postet, kommt man sich vielleicht nicht mehr authentisch vor. Man hat das Gefühl es gibt so viel mehr zu erzählen, man sucht Tiefe.

Aber der alte Blog scheint nicht das richtige Medium zu sein, um diesen Wandel in sich selbst nach außen zu tragen. Entweder er kommt zum Erliegen, oder man übergibt ihn an Nachfolger, die weiterhin die Themen des Anfang 20 Blogs posten.

Man muss seinen Blog und vor allem seine Leser gut kennen, um zu erahnen ob ein Themenwechsel dem Blog schaden würde oder nicht. Die beiden genannten Vorbilder haben sich für neue Wege entschieden. Ich frage mich: Was will ich mit meinen Lesern teilen? Aber interessiert es sie dann auch? Grundsätzlich sollte man natürlich seinem Herzen folgen und auf dem eigenen Blog posten, was einen beschäftigt.

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Ein Blog zu betreiben macht vor allem Spaß wenn man sich weiterentwickelt. Leser kommen hinzu, geplante Ideen kommen richtig gut an und man wird selbstbewusster. Auf der Stelle treten mag niemand. Vielleicht sucht man sich mit Anfang 30 tatsächlich neue Herausforderungen. Man will ja auch nicht mehr mit 20-Jährigen gemessen werden. Und das ist die Crux: Für den Leser sind es alles Modeblogger. Ob 19 oder 29, was macht das schon, solange die Fotos toll sind und die Einblicke sehr interessant.

Ich weiß nicht wo die Reise hingeht, aber ich würde gerne meine Erfahrungen mit euch teilen. Es macht mir Freude meine Gedanken aufzuschreiben und mich auszutauschen. Im Moment läuft es gut und es ist noch soviel Platz nach oben. Den will ich unbedingt noch füllen, ganz egal welches Alter ich dann haben mag. Ich hoffe, dass alle, die Spaß am Bloggen haben, weitermachen und sich nicht von Äußerlichkeiten wie dem eigenen Alter abhalten. Denn unsere Meinung wird geschätzt und dass wir aus unserem Leben berichten und damit viele Leser inspirieren , ist ein schönes Privileg.

Love, Anma

Photos by Borys Las-Opolski

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2 Comments

  1. Ich bin gerade über deinen Blog gestolpert und wundere mich das du schon bei einem Alter von 30 über das Bloggen im “Alter” nachdenkst. Ich bin schon über 50 und Blogge. Ich werde zwar manchmal von den jungen Damen komisch angeschaut, aber wir sind immer noch modisch.Also da get noch was.
    LG Petra

    Reply
    • Hallo Petra! Danke für deinen Kommentar! So gesehen hast du Recht, aber aus der Perspektive vor 30 fühlt sich das ganz anders an :) Ich freue mich, dass du Freude am Bloggen hast. Ist auch eine schöne Sache! LG!

      Reply

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