Turning 30 – Let the countdown begin

Turning 30 – Let the countdown begin

Hi!

Jetzt wird’s ernst. Meine Turning 30 Kolumne neigt sich dem Ende, denn: Ich werde bald 30. Das Gute: Ich werde dann im Urlaub sein und kann mich zur Not im Sand vergraben.

Diese Kolumne erscheint rund um Neujahr, und da macht man sich natürlich sehr viele Gedanken zum Thema gute Vorsätze. Was will man in 2017 erreichen? Was will man anders machen? 2017 wird für mich mein 30. Lebensjahr sein, was ganz praktisch ist, wenn man im Januar Geburtstag hat. Dann ist das Jahr auch immer das Geburtstagsjahr. Nun, 2017 wird mein 30. Jahr und ich habe mir natürlich ein paar Ziele gesteckt. Ich freue mich sehr darauf, sie umzusetzen und zu erreichen. Das betrifft mein persönliches Leben, aber auch mein berufliches. ich mag es sehr einen Plan zu haben und meine Ziele als Vision am Horizont. Das motiviert mich. Ich kann schlechter einfach ins Leben hineinleben und ‘mal sehen was kommt’.

Wenn ein Ziel dann nicht erreicht werden kann, ist es für mich ein Prozess damit umzugehen. Aber auch das gehört dazu und ist in keinster Weise schlechter, als das Ziel erreicht zu haben. Das ganze Leben ist ja ein Lernprozess. Es gibt keine Ziele, außer im hier und jetzt glücklich zu sein. Auch ich habe mir wie glaube ich fast jeder in meiner Generation mit Anfang 20 romantische Ziele gesetzt. Vor 30 heiraten, ein Kind haben, beruflich Fuß gefasst. Das sind zumindest die Dinge, die wir von uns selbst erwarten, aber auch die unsere Eltern (vielleicht unbewusst) von uns erwarten. Wir wollen uns und sie stolz machen. Uns wird ja auch vermittelt, dass diese Ziele erstrebenswert sind und durch den Vergleich mit Gleichaltrigen, der ganz menschlich und natürlich ist, merken wir: Ja, das sind erstrebenswerte Ziele.

Der Unterschied ist nur, wie man als individuelle Person damit umgeht. Bin ich enttäuscht, wenn ich meinen Erwartungen nicht gerecht werde, oder bin ich eigentlich ziemlich einverstanden mit der Situation, wie sie sich nun eben ergeben hat. Ja, schlaue Menschen sagen nun, Neid und der Wunsch nach (für den Moment) unerreichbaren Zielen bringt dir gar nichts. Das mag sein, dennoch ist das Abstellen von Gedanken nicht jedermanns Stärke. Der tröstende Gedanke ist immerhin, dass das Leben weitergeht und im kleinen betrachtet (ohne die großen Erwartungen) auch gar nicht so schlecht. Man muss sich also nur wieder zurück besinnen und dann ist eigentlich alles gut. Und die Ziele sind ja nur aufgeschoben.

Wo für uns die Reise im Januar hingeht, ist uns noch gar nicht klar, aber das wird sich sicher in den nächsten Tagen herausstellen. Im Prinzip ist es mir nur wichtig, dass ich mal so richtig abschalten kann, meine Gedanken sortieren und mit meinem Liebsten zusammen sein kann. Gefeiert wird natürlich bei Gelegenheit. Aber erst wenn es warm und fröhlich draußen ist. Dieses nasse Grau lädt ja so gar nicht zum Feiern ein, und darum freue mich mich auf eine sommerliche Party in 2017.

Tja, ich werde dann mal die Tage bis zum Urlaub zählen. Und versuchen so gelassen wie möglich zu bleiben. Und wenn ich mal ausflippe vor Enttäuschung oder Neid, weiß ich auch, komme ich einen Tag später wieder davon runter und weiß die Dinge, die ich habe sehr zu schätzen. Ich bin glücklich und so gut wie angekommen und das ist das Allerwichtigste.

Erzählt mir von euren Erfahrungen mit der 30. Party oder Urlaub? Ich freue mich auf den Austausch! Love, Anma

P.S.: Falls ihr noch Denkanstöße für gute Vorsätze für 2017 braucht: Auf MyMonk gibt es einen kurzen, aber schönen Artikel zum Thema Bewusst leben in 2017. Enjoy!

 

Share on Facebook1Pin on Pinterest0Google+0Email to someone

Submit a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *